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27. April 2017 DIE LINKE. Kreisverband Bottrop

„Wirkliche Solidarität mit Nadler-Beschäftigten erfordert politisches Handeln“

Günter Blocks

Günter Blocks

Die für 2020 geplante Schließung der Nadler-Produktionsstätte bedeutet für mehr als 200 Bottroper Beschäftigte das Aus. Ein Wechsel an den neuen Standort im sächsischen Wachau-Leppersdorf ist für die meisten keine realistische Alternative. Die Bottroper LINKE erklärt sich mit dem Kampf der Nadler-Beschäftigten um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze solidarisch. Der Direktkandidat der LINKEN zur Landtagswahl, Günter Blocks, erklärt hierzu: „Wirkliche Solidarität mit den Nadler-Beschäftigten erfordert vor allem auch politisches Handeln.“

Die Müller-Milch-Unternehmensgruppe, zu der Nadler gehört, begründet ihren Schritt damit, dass Nadler und die anderen Homann Feinkost-Werke nicht mehr profitabel seien und an einem Standort gebündelt werden sollen.
Es gibt aber begründete Vermutungen, dass die sächsische Landesregierung der Müller-Unternehmensgruppe Subventionen in Höhe von 25 Millionen Euro aus EU-Mitteln für die Ansiedlung in Sachsen versprochen haben soll. Außerdem sei dort mit „billigen“ Arbeitskräften aus Tschechien zu rechnen.

Genau hieran knüpft Blocks‘ Forderung an „politisches Handeln“ an: „Schon die Schröder/Fischer-Regierung hat alles getan, um die Tarifbindung nachhaltig zu schwächen. Und das ist unter der Merkel/Gabriel-Regierung kein bisschen besser geworden. Es wird höchste Zeit, die Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen wieder zu erleichtern. Dann könnten Müller-Milch und Sachsen nicht mit Dumping-Löhnen Arbeitsplätze in Bottrop vernichten.“

An diesem Punkt äußert Blocks auch deutliche Kritik am Bottroper SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes: „Wenn Gerdes jetzt den Nadler-Beschäftigten seine ‚volle Unterstützung und Solidarität‘ bekundet, dann soll er doch wirklich in diesem Sinne handeln: Wir fordern Gerdes zu einer Bundestagsinitiative auf, mit der solchem Lohn-Dumping endlich ein Riegel vorgeschoben wird.“

Die Müller-Milch-Unternehmensgruppe, zu der Nadler gehört, begründet ihren Schritt damit, dass Nadler und die anderen Homann Feinkost-Werke nicht mehr profitabel seien und an einem Standort gebündelt werden sollen.
Es gibt aber begründete Vermutungen, dass die sächsische Landesregierung der Müller-Unternehmensgruppe Subventionen in Höhe von 25 Millionen Euro aus EU-Mitteln für die Ansiedlung in Sachsen versprochen haben soll. Außerdem sei dort mit „billigen“ Arbeitskräften aus Tschechien zu rechnen.

Genau hieran knüpft Blocks‘ Forderung an „politisches Handeln“ an: „Schon die Schröder/Fischer-Regierung hat alles getan, um die Tarifbindung nachhaltig zu schwächen. Und das ist unter der Merkel/Gabriel-Regierung kein bisschen besser geworden. Es wird höchste Zeit, die Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen wieder zu erleichtern. Dann könnten Müller-Milch und Sachsen nicht mit Dumping-Löhnen Arbeitsplätze in Bottrop vernichten.“

An diesem Punkt äußert Blocks auch deutliche Kritik am Bottroper SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes: „Wenn Gerdes jetzt den Nadler-Beschäftigten seine ‚volle Unterstützung und Solidarität‘ bekundet, dann soll er doch wirklich in diesem Sinne handeln: Wir fordern Gerdes zu einer Bundestagsinitiative auf, mit der solchem Lohn-Dumping endlich ein Riegel vorgeschoben wird.“