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LINKE unterstützt Antrag zur Modernisierung und Sanierung des Stenkhoffbades: „Widerstand gegen Abrisspläne hat sich gelohnt.“

DIE LINKE wird im Rat und seinen Ausschüssen den Antrag der Verwaltung zur Erschließung von über 8 Millionen Euro Fördermitteln für eine komplette Modernisierung des einzigen Bottroper Freibades unterstützen. Das gilt auch für den kommunalen Eigenanteil von gut 800.000 Euro. Der Antrag zur Förderung der geplanten Maßnahme durch ein entsprechendes Bundesprogramm wird am 19. September im Betriebsausschuss des Bottroper Bäderbetriebes beraten: „Diese Grundsanierung mit umfassender Modernisierung und Neuerrichtung vom Gebäuden, Becken und Technik ist überfällig. Das hat nicht nur verspätete Saisonstart wegen defekter Technik in diesem Jahr gezeigt“, sagt Niels Holger Schmidt, Sprecher der LINKEN im Rat der Stadt. DIE LINKE habe schon seit Jahren gefordert, das Bad von Grund auf zu sanieren, um es auch künftig als attraktive Freizeitstätte zu sichern, so Schmidt. Dieter Polz, stellvertretendes Mitglied für DIE LINKE im Betriebsausschuss und 2013 einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen die geplante Schließung des Bades, betont: „Unser jahrelanger Widerstand gegen die von Stadtspitze, SPD, CDU und FDP betriebene Liquidierung des Bades war richtig. Das Rekord-Besucherergebnis 2018
und auch die nun geplante Sanierung zeigen: Das Bad hat Zukunft – wenn man bereit ist, es auf den aktuellen technischen Stand zu bringen.“ In diesem Sinne hatte DIE LINKE in den zurückliegenden Jahren bei den städtischen Haushaltsberatungen jeweils Anträge für Investitionen in Ausstattung und Technik des Bades gestellt. Diese waren von den Mehrheitsparteien allerdings immer abgelehnt worden. „Von den Herren Hirschfelder, Lehr und Bombeck wurde immer behauptet, es gebe durch ein geändertes Freizeitverhalten keinen Markt mehr für das Stenkhoffbad. Mit den rekordverdächtigen Besucherzahlen 2018 und dem aktuellen Sanierungsantrag wird deutlich: Diese Behauptung war immer
falsch“, stellt Schmidt fest.

DIE LINKE fordert, neben der bitter nötigen technischen Grundsanierung aus der Bundesförderung auch weitere kommunale Mittel zur Attraktivitätssteigerung, um neue Angebote wie moderne Rutschen, kostenloses WLAN oder eventuell einen neuen Sprungturm zu ermöglichen. „Wir brauchen weitere Maßnahmen zur Aufwertung des Bades gehen“, sagt
Polz.

Jüngste Spekulationen seitens der FDP-Ratsfrau und Fördervereinsvorsitzenden Schmeer via Facebook über eine Privatisierung des Bades erteilt DIE LINKE eine klare Absage: „Diese Ideen sind völlig irrlichtern“, sagt Polz.


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