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Sahra Wagenknecht in Bottrop: „Von einem ‚Danke‘ kann man keine Miete zahlen“

 

„Für Konzerne gibt es in der Corona-Krise zig Milliarden. Für arme Familien gerade mal 300 Euro. Soloselbständige und Künstler werden auf Hartz IV verwiesen. Von einem ‚Danke‘ kann man aber keine Miete zahlen“, erklärte Sahra Wagenknecht am Mittwochabend vor rund 400 Teilnehmern bei der Kundgebung der LINKEN auf dem Berliner Platz. Zuvor hatte OB-Kandidat Günter Blocks ein „Ende der Kürzungspolitik in Bottrop“ und eine Verfassungsklage der Stadt gegen das Land NRW für auskömmliche Kommunalfinanzen gefordert.

 

Wagenknecht griff Blocks‘ Forderungen auf und betonte, dass die Wahl dieses OB-Kandidaten und der anderen LINKEN-Kandidaten entscheidend dazu beitragen könne, Bottrop sozialer zu machen.

Vorangegangen waren Interviewrunden mit den Spitzenkandidaten der Bottroper LINKEN zu den Bezirksvertretungen und zum Integrationsausschuss.
Sven Hermens, Spitzenkandidat für den Bezirk Süd, kritisierte den anhaltend hohen Schadstoffausstoß der Kokerei, der auf die Profitgier von Arcelor Mittal zurückzuführen sei; darüber hinaus sieht Hermens die Stadt in der Pflicht, dem zunehmenden Infrastrukturverfall in den südlichen Stadtteilen entgegenzuwirken. Mitte-Spitzenkandidat Dieter Polz verwies auf seinen langjährigen kontinuierlichen Einsatz für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum und forderte deutliche Verbesserungen beim Zustand der Radwege. Kirchhellen-Spitzenkandidat Christoph Ferdinand will den lebenswerten Charakter Kirchhellens unter anderem mit höherer Verkehrssicherheit und besseren Nahverkehrsanbindungen steigern.
Integrationsausschuss-Spitzenkandidat Mehmet Iltemis hob den Stellenwert dieses Gremiums als Interessenvertretung vor allem auch für all die Menschen hervor, die an der Kommunalwahl nicht teilnehmen dürfen. Es sei aber sein erklärtes Ziel, mittelfristig das kommunale Wahlrecht für alle zu erreichen. Elif Güngör betonte, dass letztlich praktisch alle Bottroper aus Zuwandererfamilien stammen – nur der Zeitpunkt sei verschieden; umso wichtiger sei es, auf ein gutes Miteinander zu setzen und allen Ansätzen von Rassismus – von wem auch immer – konsequent entgegenzutreten.
Auch Sänger und Gitarrist André Urban von der bei der Kundgebung aufspielenden Band „A Mournful Experience“ kam zu Wort: Als Ratskandidat unterstrich er das Engagement der LINKEN für die durch die Corona-Pandemie gebeutelte Kulturszene.

 

Als Dateien angehängt Fotos von Sahra Wagenknecht und den Bottroper Kandidaten der LINKEN (Fotos: Karsten Froelich).


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